Honigsorten aus der Region "Dahme-Spreewald"

Frühtrachthonig

entstammt der ersten Schleuderung des Jahres und setzt sich vorallem aus dem Nektar von Weiden, Obstgehölzen, Ahorn u. anderen Frühblüher zusammen. Ein bekannter Sortenhonig aus dem Frühjahr / Frühsommer ist der Rapshonig, der bei Genießer für sein mildes Aroma geschätzt wird.

 

Rapshonig

Honig aus Nektar von Rapsblüten (Brassica napus)

Farbe: hellbeige bis fast weiß

Geruch: mild bis kohlartig

Geschmack: aromatisch, blumig, kohlartig

Konsistenz: kristallin (auf Grund seines hohen Glucosegehalt kristllisiert er besonders schnell aus)

Rapspollen Mindest 80%

Robinienhonig

(falsche Akazie)

Die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia), auch verkürzt Robinie, Weiße Robinie, Falsche Akazie, Scheinakazie, Gemeiner Schotendorn oder Silberregen genannt, ist ein sommergrüner Laubbaum. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wurde er seit über 300 Jahren überall in Europa in Parks und Gärten gepflanzt und ist längst auch wild sehr weit verbreitet.

 

Honig aus Nektar von Scheinakazienblüten (Robinia pseudoacacia)

Farbe: fast farblos (leicht grün schimmernd) bis gelb

Geruch: schwach-blumig, mild

Geschmack: schwach aromatisch, blumig-mild

Konsistenz: klarflüssig, (kristallisiert aufgrund seines hohen Fructose- und niedrigem Glucosegehaltes extrem langsam aus)

Robinienpollen: Mindest 20%

Sonstiges: häufig niedriger Enzymgehalt, daher Ausnahmeregelungen in den Bestimmungen des D.I.B.

Lindenhonig

Honig aus Nektar und Honigtau von Linden (Tilia Arten)

Farbe: hellgelb (mit Grünstich) bis beige je nach je nach Honigtauanteil auch wesentlich dunkler.

Geruch: intensiv aromatisch, medizinisch, metholartig.

Geschmack: intensiv aromatisch, medizinisch, metholartig, herb.

Konsistenz: kristalin.

Lindenpollen: Mindest 20% (Pollen unterrepräsentiert)

Fructose/Glucose Verhältnis: mindestens 1,10

Sonstiges: häufig niedriger natürlicher Enzymgehalt, daher Ausnahmeregelung in den Bestimmungen des Warenzeichen D.I.B.

Sommertracht

wird bei der Sommerschleuderung gewonnen und enthält stark wechselnde Anteile an Nektar und Honigtau. Daher unterscheiden sich Araoma, Geschmack und Farbton von Jahr zu Jahr.

Sommertrachthonig entstammt den Sommermonaten. Er enthält Nektar von Blütenpflanzen und kann Honigtauanteile enthalten, die sich in Farbe, Aroma und elektrischer Leitfähigkeit niederschlagen. Diese Bezeichnung ist allgemeiner als der Sommerblütenhonig, da der Anteil Nektar bzw. Honigtau hier keine Rolle spielt.

Buchweizenhonig

Honig aus Nektar von Buchweizenblüten (Fagopyrum)

Buchweizen ist eine Pflanzengattung in der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Die 15 bis 16 Arten sind in Eurasien und im östlichen Afrika verbreitet.

Trotz der Bezeichnung Buchweizen handelt es sich nicht um Getreide, sondern um ein Pseudogetreide. Da die Früchte des Buchweizens glutenfrei sind, spielt deren Mehl eine wichtige Rolle bei der Ernährung von Menschen mit Zöliakie. Die bekannteste Art der Gattung Fagopyrum ist der Echte Buchweizen (Fagopyrum esculentum).

 

Buchweizenhonig ist mein Lieblingshonig

 

Der Buchweizenhonig ist von charakteristisch dunkler Farbe und er schmeckt typisch rustikal. Ein wenig nach Karamell, ein Hauch nach herzhafter Erde, eine Nuance nach dem sich im Wind wiegendem Kornfeld.

Das 250 g Glas wird eine ganze Weile für außergewöhnlichen Genuß reichen, zumal man bei Buchweizenhonig eher nicht befürchten muss, dass sich kleine Kinderfinger wiederholend im Buchweizen-Honigglas verirren werden, um daraus zu naschen.

Buchweizenhonig schmeckt nicht so süß wie andere Honigsorten, deshalb wird er bei den wenigsten Kindern hoch im Kurs stehen.

 

 

 

Wabenhonig

. . . für Kenner die "wahre Form" Honig zu genießen.

wie Waben-Honig naschen?

 

Empfehlung zum Verzehr: 

Ein Wabenstück (Teelöffelportion) im Mund mit der Zunge gegen den Gaumen drücken, so daß der Honig sich aus der Wabe löst und das Wachs dann samt Honig schlucken.

Deshalb nur kleinere Portionen, dafür mehrmals, verzehren. Sie bekommen den reinsten Honig, den es gibt. Er ist völlig unbehandelt. Bei uns bekommen Sie den Wabenhonig nur mit Robinienhonig (fälschlich Akazienhonig).

Wabenhonig ist eine Rarität.

Wichtig ist, daß die Bezeichnung „Wabenhonig“ nur dann Gültigkeit hat, wenn es sich um einen komplett von den Bienen errichteten Wabenbau, sprich "Jungfernwachs" ohne Mittelwände, handelt.

 

Wabenhonig darf nicht geschleudert, gerührt, oder erwärmt sein. Er wird in den, von Bienen, frisch gebauten, gedeckelten und brutfreien Waben belassen. Dadurch ist er besonders hochwertig. Die Waben werden portioniert  und in dafür vorgesehene Verpackung, für den Verkauf, eingelegt.

Wabenhonig